Comic oder Antike?

Wenn man ehrfürchtig durch die musealen Hallen mit marmorweißen klassischen antiken Skulpturen wandelt, so prägt dies natürlich auch die Vorstellung vom Leben und den Menschen in der antiken Welt.

Entgegen unserer Meinung wurde für die marmornen Skulpturen nicht der edelste, sondern der zweckmäßigste Werkstoff verwendet. Bunt waren die Götter- und Heldenstatuen und die Friese, die die Giebel der Tempel und öffentlichen Bauten zierten, knallbunt sogar.

 

Die Comics der Antike

Denn die Skulpturen und Friese waren im Grunde hervorragend gearbeitete plastische Comics des Altertums. Informationen, zentrale Botschaften sollten sie dem Betrachter bereits aus der Ferne vermitteln und ohne kräftige Farben hätten die Kunstwerke diese Funktion nicht erfüllen können. Und wenn wir die in teilweise unglaublich leuchtender Farbenvielfalt wissenschaftlich rekonstruierten Skulpturen anschauen, die beispielsweise in der Wanderausstellung „Bunte Götter“ zu bewundern sind, dann stellt sich unter anderem die Frage: wo hatten die antiken Maler denn nur diese Farben her?

 

“Tuschkasten der Antike”

Sowohl aus Analysen an antiken Resten von Farbpigmenten als auch aus der reichhaltigen zeitgenössischen Überlieferung kennt man den „Tuschkasten der Antike“ sehr genau. Es sind vor allem mineralische Naturpigmente, im Grunde also zerriebene Steine, die den Skulpturen ihre farbliche Aussagekraft verliehen. Drachenblut oder prosaischer betrachtet Zinnober, also Quecksilbersulfit, war einer der wichtigsten und teuersten Farbstoffe, die sowohl in reiner Form als auch unter andere Rotpigmente gemischt, einen kräftigen, leuchtenden Farbton garantierten. Zumindest kurzzeitig. Denn das UV- Strahlungsempfindliche Pigment kann schnell in eine schwarze Verbindung des Quecksilbersulfats umschlagen. Rot stand aber, ebenso wie andere Farben, in verschiedenen Tönen zur Verfügung. Als Beispiele seien hier nur die verschiedenen Eisenoxide genannt, zu denen auch der Hämatit oder Blutstein gehört. Man kann sich vorstellen, welche Abstufungen innerhalb der einzelnen Farben schließlich durch Mischen erreichbar waren, einer sehr differenzierten Bemalung der Skulpturen standen letztendlich nur die Fähigkeiten und Erfahrungen der Künstler entgegen. Quelle:GeschiMag

Derzeit gibt es in vielen Internetforen und auf Plattformen wie Facebook oder Twitter viele Diskussionen und Verunsicherungen, was das Thema "Drohnen und hierzu kommende Gesetze und Regelungen betrifft".

 

Wir möchten zu diesem Thema Klarheit schaffen.

 

Zunächst einmal ist derzeit noch kein neuer Gesetzesentwurf erlassen und es ändert sich deswegen im Moment absolut nichts - aber ... die Botschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrint (CSU) sorgt für grosse Verwirrung, da diese so klingt als würden die neuen Regelungen für Piloten von Drohnen die diese privat nutzen und für Piloten die Drohnen gewerblich nutzen quasi "über einen Kamm geschert werden"...

 

Die Botschaft welche gehört wurde ist folgende:

 

Die Bundesregierung plant strengere Nutzungsregeln für private Flugdrohnen. Demnach arbeitet Bundesverkehrsminister Alexander Dobrint (CSU) an einer Verschärfung der Luftverkehrsordnung (LuftVO). "Piloten" unbemannter Flugobjekte benötigen demnächst einen Führerschein.

Diese Information ist jedoch nur bedingt richtig, denn es wird nach derzeitigem Stand deutlich unterschieden werden ob der Pilot die Drohne gewerblich oder privat nutzt.

Hier die Vorschläge der Regierung für Piloten mit Drohnen und gewerblichen Nutzen:

 

Die größte Änderung soll eine Art "Eignungstest" bzw. "Führerschein" sein, in dem der Anwender nachweisen muss, dass er sich in den Regeln des Luftrechtes auskennt. Weiterhin soll der Pilot eine fliegerische Kenntnis nachweisen in der gezeigt wird, dass er eine Drohne fachgerecht und sicher steuern kann. Für beide Nachweise soll eine Prüfung abgelegt werden. Laut Dobrint "Fliegerische und luftrechtliche Kenntnisse sind in einer Prüfung nachzuweisen"

 

Es wird weiterhin überlegt, ob in jeder Drohne über 500g Abfluggewicht eine Art Erkennungs-Chip vom Hersteller implementiert wird oder eine nicht veränderbare Seriennummer, die dann entsprechend bei der Luftfahrtbehörde registriert werden muss. Grund für diese Maßnahmen sind nach Angaben der Regierung, dass durch den gewaltigen Boom der Drohnen immer mehr Unfälle registriert werden - in der Vergangenheit auch Gefährdung vom Luftverkehr oder Gefährdung von Rettungskräften.

 

Hierzu geben wir etwas weiter unten im Newsletter sehr interessante Fakten vom DMFV, denn diese Information ist quasi "Massenhysterie und falsch, wenn man den Fakten des DMVF glauben schenkt"  (Deutscher Modellflieger Verband)

 

Ein großer Vorteil für Piloten mit gewerblichem Nutzen soll die Aufhebung des Gesetzes des "Sichfluges" sein. Unter "Sichtflug" versteht man, dass der Pilot der die Drohne steuert, diese auch immer direkt sehen muss. Gerade bei der Inspektion von Industrieanlagen, Voltaikanlagen, Waldbeständen oder andere großen Flächen und Objekten, ist ein Sichtflug teils schwer oder unmöglich umzusetzen. Wird dieses Gesetz für den gewerblichen Bereich aufgehoben, werden neue Möglichkeiten eröffnet und die Arbeiten der Drohnenpiloten deutlich erleichtert. Dem Auftraggeber würde diese Neuregelung auch zugute kommen, da Flug - Arbeiten deutlich schneller vom Piloten erledigt werden können.

Änderungen für den Drohnen - Piloten mit privater Nutzung:

 

Hier ist die klare Grenze zu der Aussage gezogen die denn war:

"Piloten" unbemannter Flugobjekte benötigen demnächst einen Führerschein" (diese Aussage ist direkt so gesehen - falsch)

 

Hierbei sollten ausschließlich Piloten angesprochen werden, die die Drohnen gewerblich nutzen und nicht Piloten, die die Drohne nur als Hobby betreiben möchten. Eine Pfüfungspflicht für Hobbypiloten egal ob es um Luftrecht oder Flugtauglichkeit geht, ist derzeit von der Regierung nicht angedacht.

 

Laut Dobrint werde für den gewerblichen Einsatz demnächst eine Art Führerschein nötig. Es wurde also auch von Dobrint klar gesagt, dass diese Neuregelung nur für gewerbliche Anwender kommen soll.

 

Weiterhin soll für private Nutzung mit Drohnen generell nur eine Flughöhe von 100m erlaubt werden und auch eine Kennzeichnungs- und Meldepflicht gegenüber der Flugbehörde damit bei einem Unfall der Pilot der Drohne identifiziert werden kann. Wir glauben allerdings, dass dieser Punkt nicht umgesetzt werden wird. Der DMFV hat zu diesem Punkt auch offiziell Veto eingelegt. Die Beschränkung würde unfair gegenüber allen anderen Modellfliegern sein, denn hier gibt es die generelle 100m Beschränkung nicht. Beschränkungen auf 100m sind derzeit im deutschen Luftrecht nur dann gegeben, wenn es eine besondere Sichereit zu beachten gibt wie z.B. in der Nähe einer Anflugzone von manntragenden Flughäfen. Warum sollte also ein Drohnenpilot seine Drohne nur 100m nach oben fliegen dürfen, wenn alle anderen Modelle wie z.B. ferngesteuerte Flugzeuge, Segler und Helikopter diese Auflage nicht erfüllen müssen? Es bleibt abzuwarten was hier letztendlich genau entschieden wird.

 

In bestimmten Gebieten soll es generell für private Drohnenpiloten ein Flugverbot geben wie z.B. in Wohngebieten, über Unglücksorten, Polizeieinsatzgebiete, Bundesfernstraßen, Eisenbahnlinien, Industrieanlagen, Kraftwerken und Gefängnissen. Es kann aber auch sein, dass in verschiedenen Bundesländern oder Stätten abweichende Regelungen vorkommen können.

Was sagt der DMFV zu der Behauptung der Regierung, dass immer mehr Flugunfälle passieren mit Drohnen?

 

Folgende Abschnitte sind Auszüge aus der Stellungnahme des DMFV welche unter diesem Link im Ganzen gelesen werden kann:

Hier klicken um den kompletten Bericht vom DMFV zu lesen

 

1. Insgesamt hat die erlaubnisfreie Nutzung von Drohnen in Deutschland bislang zu keiner nennenswerten Beeinträchtigung von Rechtsgütern Dritter oder konkreten Gefährdungen des Luftverkehrs geführt. Gegenteiliges ist nicht belegt und entbehrt einer nachprüfbaren Grundlage. Dies wird auch durch unsere Ende 2014 durchgeführte Untersuchung „Schadensereignisse im Modellflug inklusive der Nutzung von Drohnen“ dokumentiert.

 

Fazit: Insgesamt zählt der Drohnenflug im Sport- und Freizeitbereich in Deutschland, egal ob auf einem Modellfluggelände oder außerhalb auf erlaubtem Terrain ausgeübt, zu den sichersten Freizeitbeschäftigungen überhaupt...

 

Ende der Auszüge der Stellungnahme des DMFV.

 

Es ist also noch absolut nicht abzusehen, welche Änderungen nun wirklich auf die Drohnen-Piloten zukommen werden. Nach derzeitigem Ermessen, werden aber Piloten die die Drohne gewerblich Nutzen möchten wesentlich schärfere Auflagen bekommen. Piloten die ihre Drohnen privat nutzen, aber gegen die gesetzliche Auflagen verstossen, können und werden zukünftig durch die nachverfolgbarkeit des Besitzers, im Falle eines Verstosses und/oder Unfalles - hart zur Rechenschaft gezogen.

 

Aus diesen Gründen empfehlen wir " Finger weg von einer Drohne, wenn diese gewerblich genutzt werden soll, aber die entsprechenden Auflagen vom Piloten nicht erfüllt werden"

Wir als Firma Hechtl werden uns natürlich mit dem Thema weiterhin beschäftigen und alle kommenden Auflagen entsprechend erfüllen. Sie können sicher sein, wenn Sie einen Piloten bei uns buchen, dieser über die notwendige Fachkenntnis des Luftfahrtrechtes verfügt, sowie geeignet ist die Drohne sicher und professionell zu bedienen. Ihr weiterer Vorteil: Sie müssen sich keinerlei Gedanken über Versicherung, Aufstiegserlaubnis oder sonstige Bürokratie machen, denn das erledigen wir gerne für Sie.

Fühlen Sie sich mit uns wohl und verlassen Sie sich auf uns, denn an diesen Punkten lassen wir uns messen:

  • Sie sagen uns Ihre Wünsche und Vorstellungen - Wir hören Ihnen zu und wir hören auch wirklich hin
  • Sie können entscheiden, nach Lösungswegen die wir Ihnen gerne aufzeigen
  • Wir beraten Sie bei der Farbauswahl und der Materialien
  • Sie teilen uns Ihren Wunschtermin mit und wir planen mit Ihnen die termingetreue Umsetzung
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